Das Katzenklo – für uns ist es ein Mittel zum Zweck, für Katzen ein geheiligter Platz. Damit die Katzen brav ihr Klo benutzen und nicht die Badewanne oder den Fußboden, hier die wichtigsten Tipps rund um die Katzentoilette.

Wie viele Toiletten braucht man?

Sobald mehr als eine Katze im Haushalt lebt, werden auch mehr Katzenklos benötigt. Es gibt eine Regel, die besagt: Anzahl der Katzen im Haushalt plus eine Toilette. Also bei drei Katzen wären das 4 Klos. Das kann in manchen Fällen sinnvoll sein, ist aber etwas übertrieben. Auch bei 2 oder 3 Katzen kann eine einzige Toilette ausreichend sein (sofern die Tiere sich untereinander mögen), allein schon aus Platzgründen. Allerdings sollte man ab 3 Katzen eine zweite Toilette aufstellen, da die Tiere etwas heikel mit ihrem Klo sind.

Das Katzenklo oft reinigen

Je mehr Katzen die gleiche Toilette benutzen, umso häufiger muss sie saubergemacht werden. Weder Menschen noch Katzen mögen schmutzige Toiletten, in denen sich evtl. auch noch fremde Exkremente befinden.

Entfernen Sie Klumpen von Urin und Kot möglichst immer sofort mit der entsprechenden Schaufel. Wenn Sie berufstätig sind und die Katzen den ganzen Tag über alleine zu Hause, ist das natürlich nicht möglich. In diesem Fall brauchen Sie auf jeden Fall pro Katze eine extra Toilette.

Tauschen das Streu etwa 1x pro Woche komplett aus. Spülen Sie das Katzenklo gut mit heißem Wasser und einem milden Reinigungsmittel aus.

Welches Katzenklo soll ich kaufen?

Das Katzenklo sollte immer auf die Größe der Katze ausgerichtet sein. Babys und Kitten brauchen eine Toilette mit sehr niedrigem Rand, große Katzen entsprechend mehr Platz.

Die einfachsten Toiletten bestehen aus einer Plastikwanne ohne Extras. Der Nachteil daran ist, dass beim Verscharren das Streu in der ganzen Umgebung verteilt wird. Besser sind geschlossene Modelle mit einem abnehmbaren Aufsatz. Sie sind mit und ohne Klappe erhältlich und sehen aus wie größerer Transporter. Dort bleibt nicht nur das Streu an seinem Platz, auch der Geruch wird etwas abgemildert. Bei vielen dieser geschlossenen Toiletten lässt sich auch ein Aktivkohlefilter einsetzen.

Ebenfalls praktisch sind Katzenklos mit „Sieb“. Zum Reinigen nimmt man einfach den Siebeinsatz heraus, das saubere Streu fällt nach unten durch, und man kann die Exkremente einfach in den Müll kippen.

Dann gibt es noch die Hightech-Variante in Form von selbstreinigenden Katzenklos. Sie werden in verschiedenen Ausführungen angeboten, teilweise sogar mit auswaschbarem Granulat. Die luxuriösesten Modelle leiten die Ausscheidungen mit in die Kanalisation, müssen aber angeschlossen werden.

 

 

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